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25 Jahre 9/11 – thinking the unthinkable
Briefing 8/26

Vor kurzem ging die 4-tägige Gedenkveranstanstaltung „9/11-Turning the Tide“ in New York zu Ende. Sie fand in unseren Medien sozusagen kein Echo.  Anwesend war eine überschaubare Gruppe von Interessenten und über 40 Referenten, v.a. Wissenschaftler und Journalisten. Ich habe mir einige dieser Beiträge zu Gemüte geführt, nicht weil ich eine besondere Beziehung zu diesem Ereignis habe, sondern weil dieses kolossale Ereignis auch heute, 25 Jahre später unsere gesteigerte Beachtung verdient.

Der Beitrag von Richard Gage, AIA, dem Gründer von Architects & Engineers for 9/11 Truth zum Thema „Beyond Reasonable Doubt: Why the Evidence for the Explosive Demolition of the Twin Towers and Building 7 Is Conclusive“ verdient es, von jedem kritischen Geist beachtet, hinterfragt und durchleuchtet zu werden. Denn die Schlussfolgerungen sind fatal: alle technischen Argumente sprechen überzeugend für eine kontrollierte Sprengung der beiden Towers und von Gebäude  WT7. Die Beweisführung scheint derart überzeugend zu sein, dass eine technische Auseinadersetzung und Widerlegung der Argumente durch ein kompetentes Publikum schon gar nicht erwogen wird. Zudem: der Preis für eine Einlassung in die Debatte ist zu hoch, birgt Reputationsrisiken und im Extremfall Stigmatisierung und wirtschaftliche Verbannung. 

Ich möchte an dieser Stelle die Ausführungen von Richard Gage im Raum stehen lassen und statt dessen der hypothetischen Frage nachgehen und fragen: welches wären die Auswirkungen einer Schlussfolgerung, die ihm am Ende Recht gäbe? Oder konkret: welchen Schaden nähme die US-Demokratie bzw. der Westen insgesamt, wenn eines Tages ans Licht käme, dass die rein technisch-physikalischen Ausführungen von Gage eben doch zutreffen? Und dass man sich mit einem konstruierten Vorgang konfrontiert sähe, der dem offiziellen Narrativ widerspräche und damit allen Beteuerungen und Folgen, die dieses Ereignis ausgelöst hat?

Die Folgen dieser Erkenntnis wären unglaublkich und wohl das Ende der westlichen Welt, wie wir sie kennen.

Die Argumente im Einzelnen

Es sei vorausgeschickt, dass sich die kritischen Geister, die sich heute, nach 25 Jahren immer noch mit 9/11 auseinandersetzen keine politische Agenda verfolgen, sondern einfach verstehen wollen, was sich damals ereignet hat, sei es aus purer Neugier oder, wie im Fall von Matt Campell, weil er in den Towers seinen Bruder verloren hat. 

Aus den Ausführungen von Richard Gage lösen v.a. folgende technisch-physikalischen Ungereimtheiten Stirnrunzeln aus:

  1. Optik einer kontrollierten Sprengung
  2. Wo sind die eingefallenen Stockwerke geblieben?
  3. Zahlreiche Zeugen berichten von Detonationen
  4. Asymetrischer Einschlag durch Flugzeuge – symmetrischer Einsturz der Türme
  5. Hohe Temperaturen bis 2500°C, Ergebnis von Explosionen
  6. Pulverisierung des Betons
  7. Der obere leichtere Achtel der Türme teleskopiert und hat trotzdem den solideren Rest  des Unterbaus pulverisiert
  8. Stehen gebliebene Stahlträger, weit weg geschleuderte Bruchstücke
  9. u.v.va. m. : und vieles, vieles anderes mehr.

Statt den Ausführungen eines technischen Laien, also den meinigen zu folgen sei auf die Ausführungen von Richard Gage und anderer Referenten des ersten bzw. dritten Seminartages verwiesen. Sie halten einer unvoreingenommenen, kritischen Beurteilung eindeutig stand. Das offizielle Narrativ eines durch Feuer ausgelösten Zusammenbruches der Tower und von WT7 dagegen lässt sich vernünftigerweise nicht halten. Der durch Feuer ausgelöste Kollaps der Gebäude ist schlicht und einfach nicht möglich, so das Fazit.

Was, wenn die Hypothese nicht falsifiziert werden kann?

Niemand auf der Welt wünscht sich, dass die Hypothese der kontrollierten 9/11-Sprengung nicht falsifiziert werden könnte. Sie führt in ein unglaubliches Dilemma, in ein „it can’t be true“-Fazit einer False Flag Operation nie dagewesenen Ausmasses. Am Ende in einen gänzlichen Untergang des Vertrauens in den US-amerikanischen Rechtsstaat mit unkalkulierbaren Folgen für den Rest der freien Welt. 

Wieso wird die Hypothese somit nicht falsifiziert? Es wäre doch oberstes Gebot eines Rechtsstaates, diese ungeheure Anschuldigung zu klären und zurückzuweisen. Stattdessen schweigt der Staat und seine Institutionen. Die Stigmatisierung aller kritischen Geister, die sich mit dieser Situation nicht abfinden wollen scheint in den letzten Jahren gut funktioniert zu haben. Eine Auseinanderstziung mit Richard Gage erübrigt sich somit. Die Diskussion über etwas, was nicht sein kann, darf nicht sein. 

Ich überlege mir, wie der Fall – hätte er in der Schweiz stattgefunden – aufgrollt worden wäre. Hätte die Schweiz, wie wir sie kennen einfach geschwiegen und ein abstruses offizielles Narrativ kritiklos akzeptiert, um zur Tagesordnung zu übergehen. Ich glaube kaum. Auch wenn „the unthinkable“ ganz andere abgrundtiefe, existenzielle Rahmenbedingungen eines modernen Staates in Frage gestellt hätte.

Und zuletzt: die beängstigende Geschwindigkeit, mit der die Vereingten Staaten von Amerika als Symbol für Freiheit und Demokratie gegenwärtig Abbruch erleiden könnte u.U. bessere Voraussetzungen für eine nüchterne Auseinandersetzung mit 9/11 schaffen. Dies ist aber im Moment reine Spekulation.

Seengen, 30. September 2026

Bertrand Barbey, Dr.oec. HSG, lic.iur.
bertrand.barbey@railoeb.ch

PS.

Hier noch ein post scriptum zur aktuellen Abstimmung vom komenden Wochenende als Kommentar zum Artikel von Albert Stahel „Innert 2 Jahren Krieg? Schweiz ohne Wille und Armee“ 

Was wäre, wenn die Schweiz dieser „untauglichen Übung am untauglichen Objekt“ eine definitive Absage erteilen würde und sich, im Geiste Henri Dunants, stattdessen für ein IKRK samt Genfer Konventionen „reloaded“ stark machen würde? Wäre doch in Zeiten schwammiger Neutralität ein klares Zeichen gegen die grassierende Absurdität aktueller Kriege. Wieso nicht alles, was unter Humanität, Hilfe, Schutz und Rettung in der CH besteht unter einer aufdatierten weiss-roten bzw. rot-weissen Flagge koordinieren, zusammenfassen, neu organisieren, finanzieren und als CH-Exportschlager verkaufen?

 

Briefing 9:26